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IHK geprüfte Schutz- und Sicherheitskraft

Um die mit dem Wegfall der Qualifizierung der IHK geprüften Werkschutzfachkraft enstandene Qualifizierungslücke zu schließen, hat u. a. die DIHK diese neue Qualifizierung entwickelt. Trotz der Einführung des seit dem Jahre 2002 neuen Lehrberufes "Fachkraft für Schutz und Sicherheit" und der Weiterbildungsmöglichkeit zum "Meister für Schutz und Sicherheit" ist der hohe Qualifizierungsberdarf durch Neu- und Seiteneinsteiger in der Sicherheitswirtschaft unverändert hoch. Die "geprüfte Schutz- und Sicherheitskraft" wurde wie der/die "geprüfte Meister/in für Schutz und Sicherheit" dem Zeitgeist angepasst und verfügt über ein erheblich größeres Maß der Wissensvertiefung.


Zur Prüfung ist zugelassen, wer folgendes nachweist:

1. eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf und danach eine mindestens zweijährige Berufspraxis in der Sicherheitswirtschaft (bei Berufs-, bzw. Zeitsoldaten werden Dienstzeiten mit Sicherheitshintergrund anerkannt) oder

2. eine mindestens fünfjährige Berufspraxis, von der mindestens drei Jahre in der Sicherheitswirtschaft abgeleistet sein müssen und

3. ein Mindestalter von 24 Jahren und

4. die Teilnahme an einem Erste-Hilfe-Lehrgang (Betriebshelfer), dessen Beendigung nicht länger als 24 Monate zurückliegt.

Zur Prüfung kann abweichend auch zugelassen werden, wer durch Vorlage von Zeugnissen oder auf andere Weise glaubhaft macht, dass er Kenntnisse, Fertigkeiten und Erfahrungen erworben hat, die eine Zulassung zur Prüfung rechtfertigen.

Lehrgangsziel

Der Teilnehmer erlangt alle erforderlichen Kenntnisse, die für dessen Tätigkeit im Werkschutz als Mitarbeiter der Unternehmenssicherheit gefordert sind. Das benötigte Wissen zur Anwendung in der Praxis wird in den nachfolgenden fachtheoretischen Lehrfächern vermittelt. In drei Teillehrgängen werden die Inhalte des Rahmenstoffplanes vermittelt. Zusätzlich erfolgt in eine vierte Lehrgangswoche eine Stoffwiederholung unter besonderer Berücksichtigung der Anforderungen der IHK-Prüfung. Dies gilt v.a. dem Umgang mit den integrativen Situationsaufgaben.

Lehrgangsinhalte

Handlungsbereich "Rechts- und Aufgabenbezogenes Handeln"
• Rechtskunde
• Dienstkunde

Handlungsbereich "Gefahrenabwehr sowie Einsatz von Schutz- und Sicherheitstechnik"
• Brandschutz und sonstige
  Notfallmaßnahmen
• Arbeits-, Gesundheits- und
  Umweltschutz
• Einsatz von Schutz- und
  Sicherheitstechnik

Handlungsbereich "Sicherheits- und serviceorientiertes Verhalten und Handeln"
• Situationsbeurteilung
• Kommunikation
• Kunden- und Serviceorientierung
• Zusammenarbeit

Neben der reinen Vermittlung von Fachwissen der Vorbereitungslehrgänge, ist die methodisch-didaktische Vorbereitung wesentlicher Bestandteil der besonderen Anforderungen der IHK-Prüfung. Die IHK-Prüfung besteht aus zwei schriftlichen Aufgaben und einem Prüfungsgespräch.

Zielgruppe

Berufseinsteiger, Arbeitssuchende, Soldaten/innen, Mitarbeiter/innen, die sich weiter qualifizieren möchten

Lehrgangsdauer

5 Sicherheitslehrgänge, an jeweils 4 darauffolgenden Tagen mit je 10 Unterrichtsstunden

Kosten

Sicherheitslehrgänge 1 – 5: € 325.- inkl. Lehrgangsmaterial / je Teilnehmer / je Sicherheitslehrgang (bei Inhouseschulungen Preis auf Anfrage)